Tipps zum sicheren Gebrauch
Es darf sich immer nur eine Person auf dem Trampolin befinden! Bei zwei oder mehreren Benutzenden besteht die Gefahr, dass durch unachtsame Bewegungen Kollisionen entstehen, die insbesondere an Kopf und Nacken schlimme Folgen haben können. Bei Mehrfachnutzung besteht zudem die Gefahr, dass Benutzende unerwartet herausgeschleudert werden („rebounding“).
Kinder unter 6 Jahren sollen wegen mangelnder motorischer Fähigkeiten nicht zum Trampolinspringen zugelassen werden.
Kinder sind beim Springen durch erwachsene Personen zu beaufsichtigen, wobei es zu beachten gilt, dass die Überwachung keine Garantie für Sicherheit ist. In der Mitte des Springtuchs abspringen und landen.
Stoppsprung üben!
Vor dem Springen alle harten und scharfen Gegenstände wie Uhren, Schmuck, Piercing usw. ablegen.
Nur barfuss, in Gymnastik- oder leichten Turnschuhen mit dünnen Sohlen springen. Mit gewöhnlichen Strassenschuhen und harten Sohlen besteht die Gefahr, bei der Landung umzuknicken. Nicht in Socken springen!
Bei Sprungtüchern in Netzform sollte wegen Verletzungsgefahr für die Zehen nicht barfuss gesprungen werden.
Nie vom Trampolin springen und auf dem Boden landen, sondern immer nur hinauf- und hinabklettern. Nicht vom Trampolin auf andere Gegenstände springen resp. nicht von anderen Gegenständen auf das Tram-polin springen.
Das eigene Können vorsichtig und richtig einschätzen! Nur so hoch springen, wie man es kontrollieren kann! Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Landung in unerwünschten und verletzungsträchtigen Positionen (z. B. Kopflandung) erfolgt. Ein eindeutiges, sichtbares Zeichen von unkontrollierter Höhe ist wildes Rudern mit den Armen, hier muss zum Bremsen aufgefordert werden.
Nie unter das Sprungtuch kriechen, denn dieses dehnt sich beim Springen nach unten aus.
Nie bei Nässe springen!
Wer kein Risiko eingehen will, soll sich einem Trampolinverein anschliessen.
Die Springenden sind in Form von Piktogrammen über Warn- und Sicherheitshinweise zu informieren. Diese sind an gut sichtbarer Stelle zu montieren.
Weitere Infos finden Sie auf der Homepage von bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung oder lesen Sie auch die bfu-Information Nr. 1 zu Freizeit-Trampoline.












